LAB - Splitter

Das Laboratorium der WIENER AKADEMIE für Organisationsentwicklung dient dem gemeinsamen Lernen und stellt das Tun, das Denken und die Erfahrungen ihrer AbsolventInnen der Weiterbildungen in den Mittelpunkt, Es öffnet einen Raum für sich herausbildende Erkenntnisse, Fragen und möglichen Antworten. Die LAB-Splitter bieten Einblicke in vergangene LAB´s. 

Initiiert und begleitet von Wanda Moser Heindl und Josef M. Weber

LAB 2018 (1) - 11. Juni 2018

Digitalisierung und die Auswirkungen auf Mensch, Organisation und Gesellschaft

Vorbereitet und moderiert von Barbara Eppensteiner, und Markus Lang wurde in Anlehnung an die Form eines BarCamps der Fokus auf Auswirkungen der Digitalisierung (Gesellschaft / die Unternehmen / und uns Menschen) gelegt und unter anderem Themen wie z.B.

- Das digitale Geschäftsmodell

- Microlernen

- Digitalisierung: Europa als Brückenbauer in die Zukunft?

- Transformation der Organisation in eine digitale Welt

bearbeitet. [mehr]

LAB 2017 (2) - 27. November 2017

Die Kunst des Scheiterns

Das nie in Betrieb gegangene Atomkraftwerk Zwentendorf in Zwentendorf an der Donau (Niederösterreich) ist die größte Investitionsruine der Republik Österreich und gilt als ein innenpolitisches Symbol und als ein Markstein der Wirtschaftsgeschichte. Das LAB am 27. November 2017 unternahem eine Exkursion in das AKW und setzte sich danach mit geschichtlichen und philosophischen Aspekten der „Kultur des Scheiterns“ auseinander.  [mehr]

LAB 2017 (1) - 19. Juni 2017

Hitting the Pause Button: Ethik und Verantwortung in der Beratung

Barbara Eppensteiner, Christine Moore und Robert Harb gestalten den ersten Tiel des LAB’s: Wirtschaftsskandale und der Stehsatz für entrepreneurhaftes Handeln "Erlaubt ist, was nicht verboten ist" führt zu der Überlegung, dass wohl "nicht alles ethisch vertretbar sein kann, was rechtlich möglich ist".

In den vier Quadranten einer von Ethik und Rechtlichkeit gebildeten Matrix werden die Handlungsmöglichkeiten von Robin Hood bis zu rechtskräftig verurteilten Managern sichtbar. Auch wenn das Recht (ABGB, HGB, ...) und seine Verankerung über Compliance Management Systeme in den Unternehmensorganisationen auf den ersten Blick konkreter greifbar als der Ethik-Begriff erscheint, so genügen Auftraggeber und Anbieter Handlungen erst bei beiderseitiger vollständiger rechtlicher Korrektheit dem Gesetz (transparente Ausschreibung und Beauftragung, Anfütterungsverbot, strengere Regelungen für Amtsträger, ...). [mehr]

LAB 2016 (2) - 21. November 2016

Das neue Arbeiten 

Menschen erbringen Leistung mit Freude, werden ihrer Leistung entsprechend bezahlt, nutzen zeitadäquate Technologien, arbeiten unabhängig von Ort und Zeit. Flexible Strukturen jenseits hierarchischer Starre. Vertrauen und Transparenz ohne Kontrolle. Arbeitsumgebungen, die Produktivität und Kreativität fördern. Eine Unternehmenskultur, die offen und bereit ist für alle Generationen. Eine Fiktion?

Maria Wieser berichtet über die Initiative „Das neue Arbeiten“, die sich zum Ziel gesetzt hat den diesbezüglichen „Reifegrad“ der Unternehmen zu erheben und verschiedene Kommunikationsplattformen für alle daran Interessierten zu bilden. Der gedankenanregende Dialog im LAB wird ergänzt mit filmischen Kurzdokumentationen und kleinen aber harausfordernden Experimenten. [mehr]

LAB 2016 (1) - 20. Juni 2016

Reinventing Organizations“ und Beispiele für „Organisationen mit neuen Entscheidungs- und Kooperationsformen

Willi Nowak und Lisa Purker fokussieren auf die Geschichte von Organisationen in der neue Organisationsmodelle wichtige Durchbrüche hervorgebracht haben, die es erlaubt haben jeweils komplexere Herausforderungen zu bewältigen und Ergebnisse in davor nie dagewesenem Ausmaß zu erreichen. Entlang der Thesen von Frédéric Laloux („Reinventing Organizations“) können die dort skizzierten wesentlichen drei Durchbrüche (Merkmale) evolutionärer Organisationen, nämlich Selbstführung, Ganzheit und evolutionärer Sinn, am Beispiel einzelner Organisationen hinsichtlich ihres Verwirklichungsgrades beobachtet werden. [mehr]

LAB 2015 (2) - 21. November 2015

Erkenntnisse aus der Gehirnforschung und ihre Relevanz für Organisationsentwicklung

Unser Gehirn laut dem Gehirnforscher Gerald Hüther ein soziales Produkt und als solches für die Gestaltung von sozialen Beziehungen optimiert – es ist ein Sozialorgan.

Markus Lang und Heidemarie Seidl stellten neueste Erkenntnisse aus der Gehirnforschung vor und erörterten deren Relevanz im Kontext von MitarbeiterInnenführung, sowie Personal- und Organisationsentwicklung. Dargelegt und eingehend diskutiert wurde unter anderem wie die Beziehungsgestaltung in Unternehmen aussieht, in denen  mehr produktive Kooperation und Innovation als Wettbewerb stattfindet. Weitere Themen waren, welche Wege gibt es in den Organisationen von einer Ressourcenausnutzungskultur hin zu einer Potentialentfaltungskultur und wie kann das Management dazu beitragen, dass die MitarbeiterInnen mit mehr Begeisterung ihren Tätigkeiten nachgehen. [mehr]

LAB 2015 (1) - 12. Juni 2015

Entstehendes Neues

Schöpferische Zerstörung, Transformation und Radikale Innovation: ein Video-Experiment.

„Wenn es aber Wirklichkeitssinn gibt, und niemand wird bezweifeln, daß er seine Daseinsberechtigung hat, dann muß es auch etwas geben, das man Möglichkeitssinn nennen kann. Wer ihn besitzt, sagt beispielsweise nicht: Hier ist dies oder das geschehen, wird geschehen, muß geschehen; sondern er erfindet: Hier könnte, sollte oder müßte geschehn; und wenn man ihm von irgend etwas erklärt, daß es so sei, wie es sei, dann denkt er: Nun, es könnte wahrscheinlich auch anders sein. So ließe sich der Möglichkeitssinn geradezu als die Fähigkeit definieren, alles, was ebensogut sein könnte, zu denken und das, was ist, nicht wichtiger zu nehmen als das, was nicht ist. Man sieht, daß die Folgen solcher schöpferischen Anlage bemerkenswert sein können, und bedauerlicherweise lassen sie nicht selten das, was die Menschen bewundern, falsch erscheinen und das, was sie verbieten, als erlaubt oder wohl auch beides als gleichgültig. Solche Möglichkeitsmenschen leben, wie man sagt, in einem feineren Gespinst, in einem Gespinst von Dunst, Einbildung, Träumerei und Konjunktiven; Kindern, die diesen Hang haben, treibt man ihn nachdrücklich aus und nennt solche Menschen vor ihnen Phantasten, Träumer, Schwächlinge und Besserwisser oder Krittler.“ 

(Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften) [mehr]

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