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Hypothesen über Netzwerke

  • Entscheidungsfindung: Netzwerke haben andere Koordinationsmechanismen als die bewährten Mittel der Hierarchie und des Marktes. Die wechselseitige Abhängigkeit der Partner am Weg zur Lösung, der Mechanismus der wechselseitigen Nutzenstiftung und die immer wieder neu zu gestaltende Form der Entscheidungsfindung sind dabei zentrale Merkmale.
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Was können virtuelle Organisationen ?

 

  • Mit neuen Medien können neue virtuelle Organisationen entstehen. Müssen aber nicht. Sie stehen in Interaktion mit bestehenden realen Organisationen. Diese Interaktion wird durch die möglichen Teilnehmern (und die Nicht-Teilnehmer) und elektronisch „verdrahteten“ Spielregeln manifest. Reale Organisationen sind dabei aufgerufen, eigene Prozesse zu verändern. Das dauert oft  längere Zeit...
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Routinen für das Ungewisse?

Hypothese 1: „Das Wichtigste passiert zwischen Organisationen– die Kooperationsfähigkeit als neue Lernherausforderung“

Organisationen schaffen sich Räume für Lernen und Entwicklung in unterschiedlicher Art und Weise. Die spannendsten - und bisher am wenigsten beforschte und gestalteten Räume - liegen jedoch dazwischen, also im „Inter“ und im „Trans“. Sowohl in der Forschung als auch in der Wirtschaft liegt heute eine zentrale Herausforderung darin, Verbindungen zwischen Sektoren, Organisationen, Bereichen und Abteilungen herzustellen, um neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und Wertschöpfungsketten zu optimieren. Bei der Gestaltung dieser Beziehungen gilt es, eine gute Balance zwischen Autonomie und Verbundenheit dieser Einheiten zu finden, in Beziehungen zu denken und das „Inter“ und das „Trans“ als relevante Orte der Innovation und Optimierung zu erkennen.

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Nicht-triviale Systeme

"Viele sagen, wenn ich ein Modell habe, kann ich sowohl voraussagen als auch erklären - außer man hat ein Modell, das zeigt, dass man nicht voraussagen kann, wenn man ein System betrachtet, dessen wesentliche Eigenschaft Nicht-Trivialität ist. Das ist ein Modell, welches sich mit Operatoren beschäftigt, deren Operationen sich mit jeder Operation ändern. Dann kann ich nichts mehr erklären, außer ich baue diesen Operator und weiß deshalb, wie ich ihn konstruiert habe. Aber analytisch kann ich ihn nicht erklären."

Heinz von Foerster

 
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